|
Seniorenfahrt des Lionsclub Düren mit dem Schenkel-Schoeller-Stift am 02. September 2011
Für die diesjährige Seniorenfahrt des Schenkel-Schoeller-Stiftes hätte man keinen besseren Tag wählen können: Ein strahlend schöner Spätsommertag und nicht zu heiß! Pünktlich wie immer war der ASB-Spezialbus mit dem bewährten Herrn Steinert als Fahrer zur Stelle und bereits kurz nach 1300 Uhr begann Herr Steinert mit der buseigenen Hebebühne die ersten Senioren einzuladen, die ihre Rollstühle nicht verlassen konnten. Unter der Leitung von Frau Thiem halfen gleichzeitig die zahlreichen ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer des Stiftes den anderen Senioren in den Bus, unterstützt von diejenigen, die für unseren Club mitgekommen waren: Frau Böttcher, Lionsfreund Otto Merckens und meine Frau.
Auf der Fahrt nach Jülich begrüßte ich alle Teilnehmer unseres Ausfluges im Namen des Clubs und stellte ihnen das geplante Programm im Brückenkopfpark vor, das mit großem Beifall begrüßt wurde. Die Parkleitung hatte uns eigens den Zugang an der Rur, Stadteingang Jülich, geöffnet, um den Park ohne Rückweg ganz durchwandern zu können. Mit vereinten Kräften waren rasch alle Senioren ausgeladen oder ausgestiegen und wieder mit ihren Rollstühlen oder Rollatoren versorgt.
Vorbei an den Festungsanlagen, Wall- und Wassergräben spazierten wir danach gemeinsam durch den Park, zunächst durch die gärtnerischen Anlagen, insb. den Rosengarten, vorbei am letzten Wassergraben, den vor allem Schwäne, Gänse und Enten bevölkern, bis zu den zahlreichen Volieren und den Wildtiergehegen, wobei besonders die weißen Wölfe es allen angetan hatten. Unser Ziel war das Café Lindenrondell, wo bereits für eingedeckt worden war. Bei Kaffee und Kuchen oder Eiskaffee und Blick auf das fröhliche Treiben in dem Teil des Brückenkopfparkes, der besonders für Familien mit Kindern ausgelegt ist, vergingen zwei Stunden in fröhlichen und lebhaften Gesprächen wie im Fluge.
Bei der Heimfahrt dankte Frau Thiem im Namen aller Senioren und Betreuer des Stiftes unter Beifall dem Lionsclub für den gelungenen Tag, der dann pünktlich um 1800 Uhr wieder am Stift endete. Diese und andere Seniorenfahrten organisiert unser Club nun seit über 20 Jahren und ich bin davon überzeugt, dass wir gut beraten sind, daran festzuhalten: Für die meisten dieser Senioren ist dieser Ausflug mit dem Lionsclub der einzige größere im Jahr, wichtig daher nicht nur der Abwechslung wegen, sondern auch wegen der Möglichkeit, die alte oder früher vertraute Heimat in der Nähe von Düren wieder zu sehen.
Ganz abgesehen davon verfügen die Seniorenheime meist nicht über ausreichend Mittel, solche Ausflüge jährlich zu finanzieren.
Horst Schopf Activitybeauftragter
|